Entwickeln statt Wachsen

Vortrag mit Gespräch

Prof. Dr. Paech ist kein Schönredner, er mutet in seinen Vorträgen die ungeschminkte Wahrheit zu: "Wenn der Planet 1. physisch begrenzt ist, 2. industrieller Wohlstand nicht von ökologischen Schäden entkoppelt werden kann, 3. die irdischen Lebensgrundlagen dauerhaft erhalten bleiben sollen und 4. globale Gerechtigkeit herrschen soll, muss eine Obergrenze für den vom Einzelnen beanspruchten materiellen Wohlstand existieren. Angesichts des längst eingetretenen ökologischen Notstandes kommt es jetzt auf alle demokratischen Kräfte an, die willens und fähig sind, sich dem Wachstums- und Steigerungswahn zu verweigern, um die Gesellschaft mit Alternativen zum derzeitigen Selbstzerstörungsmodus zu konfrontieren. Dies reicht von der individuellen bis zur politischen Ebene."
Niko Paech ist Volkswirt. Er lehrt und forscht an der Universität Siegen als außerplanmäßiger Professor im Bereich der Pluralen Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie, der Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung. Paech hat in Deutschland den Begriff der "Postwachstumsökonomie" geprägt und gilt als vehementer Verfechter der Wachstumskritik.

Referent:

Niko Paech, Volkswirt, Prof. im Bereich der Pluralen Ökonomik an der Universität Siegen

Datum Fr 06.03.2020, 17.30 Uhr
Ort Zentrale Veranstaltungen, TV-Gebäude, Regensburger Straße 11, 93133 Burglengenfeld
Gebühr kostenlos
Veranstalter Bündnis für Ökologie im Städtedreieck. KEB Schwandorf, EBW Regensburg, Bund Naturschutz, LBV, Bürgerinitiativen in BUL

Weitere Informationen:

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