"Nichts erquickt das Auge so sehr wie feines, nicht zu hohes Gras" (Albert der Große)

Vortrag und Gartenbegehung im Albertus-Magnus-Garten in Dürnsricht

Vor rund 750 Jahren erklärte Albertus Magnus: Neugier spornt zu wissenschaftlichen Beobachtungen an. Diese Neugier auf die Welt zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben, das etwa von 1200 bis 1280 währte. Der Predigerbruder und spätere Bischof von Regensburg war nicht nur Theologe und Philosoph, sondern auch Experte in einer Reihe heute eigenständiger naturwissenschaftlicher Disziplinen. Mensch, Tier, Pflanze oder Naturphänomene, all dies weckte sein Interesse. Er stellte ebenso Überlegungen zur Gestalt der Erde an wie zur Form eines Regentropfens. Der Honigmagen der Biene fesselte ihn in gleichem Maße wie die Sinneswahrnehmung des Menschen. Bei den Sinnen soll dieser Nachmittag anknüpfen und daran, was diese bei Alberts Gartengestaltung für eine Rolle spielen. Es kommt Richard Ebner, Landschaftsarchitekt und Theologe, der uns die Gedanken eines wahren Gartenexperten und Bischofs näherbringen kann: Albertus-Magnus. In unserem Albertus-Magnus-Garten ist etwas von den Überlegungen des großen Theologen des Mittelalters eingeflossen. Darin kann man auch vieles für unser Verständnis von Natur und Glaube entdecken.

Referent:

Richard Ebner, Referent in der Hauptabteilung Pastorale Dienste, Dipl.-Theol., Landschaftsgärtner, Kräuterpädagoge

Datum Sa 01.06.2019, 14.00 - 17.30 Uhr
Ort Dürnsricht-Wolfring-Högling, Pfarrsaal Albertus-Magnus, Kirchplatz 2, 92269 Fensterbach-Dürnsricht
Gebühr kostenlos
Anmeldung Pfarrbüro Dürnsricht, Kirchplatz 2, 92269 Fensterbach, Tel: 09438/295
Anmeldung bis 24.05.2019

Hinweis: Die KAB bietet in der Pause Leckereien mit Kräutern an.

Link zu Google Maps
Nach oben