OBERPFÄLZER JAKOBSWEG

Der Oberpfälzer Jakobsweg

Zum berühmten Jakobsweg in Spanien führen Wege aus ganz Europa. Viele Jakobskirchen erinnern noch heute an die geistliche und künstlerische Ausstrah­lung des Wallfahrtsortes Santiago de Compostela im Westen Spaniens. Die geführten Wanderungen auf dem Oberpfälzer Jakobsweg möchten Ihnen den alten christlichen Gedanken des Pilgerns näher brin­gen. So werden neben ausgewählten Führungen, auch immer wieder spirituelle Impulse im Mittelpunkt stehen.

Die aktuellen Angebote finden Sie hier.

Ein ausführlicher Flyer und eine Terminübersicht kann bei der KEB angefordert werden.

Pilgern am Donnerstag

Von März bis Oktober2016 bieten wir einmal im Monat an einem Donnerstag eine Etappe auf dem Oberpfälzer Jakobsweg an:

Do, 24.03.16 Eslarn bis Fuchsberg

Do, 28.04.16 Teunz bis Willhof

Do, 19.05.16 Mitterauerbach bis Schwandorf 

Do, 23.06.16 Schwandorf bis Ensdorf

Do, 14.07.16 Ensdorf bis Hohenburg

Do, 25.08.16 Hohenburg bis Kastl

Do, 22.09.16 Kastl bis Sindlbach

Do, 27.10.16 Sindlbach bis Feucht

jeweils von 8.00 bis 17.00 Uhr

Leitung: Winfried Fimmers, zertifizierter Pilgerbegleiter

Anmeldung und Organisation: KEB Schwandorf

 

 

Von Plesnice (CZ) nach Stribro

An der Informationstafel in Plesnice beginnt die Tour in Richtung Bahnhof. Weiter geht es dann nach Nova Jeznawo, wo wir zu unserer Rechten eine alte Barockkirche sehen. Nach dem Ort führt der Weg durch Wiesen und Felder nach Pnovany. Einen Dorfweiher streifend wandern wir in Richtung Berani Dvur. An einem See vorbei gehen wir dann links aufwärts zum Wald. Oben angekommen kündigt ein Wanderwegweiser uns Stribro (11,5 km) an. Durch den Nadelwald geht es nun abwärts in Richtung Stausee Hracholusky. Am Campingplatz vorbei führt der Weg in das Dorf Vranov. Ab hier sind es noch 3,5 km nach Stribro - von den Premysliden als Königsstadt gegründet. An diesem Zielort der Pilgerwanderung kreuzt sich der Jakobsweg auch mit der Goldenen Straße: www.goldene-strasse.de

Treffpunkt: Autobahnkirche Waidhaus
Wanderstrecke ca. 18 km

Von Kladruby (CZ) nach Prostibor - zum Oberpfälzer Jakobsweg

Wir fahren zum Zielpunkt dieser Pilgerwanderung, mit privaten PKWs von Waidhaus nach Prostibor und weiter zum Ausgangspunkt mit einem Bus nach Kladruby. Dort werden wir nach der Besichtigung des Klosters unsere Etappe am Klostereingang beginnen und gehen dann Richtung Klostergarten. Der Weg führt uns abwärts zum Fluss Uhlavka, den wir überqueren. Der Jakobsweg steigt dann steil nach Kladruby zur dortigen Jakobskirche. Diese wurde erstmals im Jahr 1396 erwähnt. Durch die Häuser von Kladruby pilgern wir weiter bis wir schließlich die Autobahnbrücke überqueren. Dann schlängelt sich die Uhlavka ein Stück neben unserem Weg. Als nächstes erreichen wir die Ortschaft Milevo. Vorbei an einer kleinen Kapelle nutzen wir einen Radweg entlang von Pferdekoppeln. Weiter geht es über große Felder und so gelangen wir nach Zhor. Den Dorfweiher passierend führt uns der Weg zur nächsten Ortschaft: Telice, zu deutsch Dölitschen. Hier machen wir einen Abstecher zum Jüdischen Friedhof, der vermutlich in der Mitte des 18. Jhd. entstanden ist. Es ist anzunehmen, dass dieser Friedhof auch heute noch besucht wird, da auf vielen Grabsteinen - nach jüdischem Brauch - Steine abgelegt werden.
Zurück auf unserem Weg erreichen wir bald Kopec. Kopec ist ein Ortsteil von Prostibor. Das dortige aus dem 13. Jhd. stammende Schloss ist leider sehr baufällig. Über eine Brücke gelangen wir auf dem Jakobsweg nach Prostibor.
Dann nähern wir uns der Kirche; diese ist dem Hl. Nikolaus geweiht und wurde im 14. Jhd. erbaut. Von dort fahren wir mit unseren PKWs zurück nach Waidhaus zur Autobahnkirche.

Von Darmysl (CZ) nach Hostoun - zum Oberpfälzer Jakobsweg

Wir treffen uns am Grenzübergang Tillyschanze. Mit unseren privaten PKWs fahren wir dann nach Hostoun in Tschechien. Ein Bus bringt uns von dort nach Darmysl, an den Ausgangspunkt unserer Pilgertour.
Vorbei an einer Kapelle wandern wir zunächst aufwärts Richtung Waldrand. Dort biegen wir rechts in einen Waldweg ab. Entlang mehrerer Pferdekoppeln führt uns der Weg Richtung Naturschutzgebiet Sieben Berge, das 1994 als solches ausgewiesen wurde. An einem Rastplatz angekommen geht es weiter durch dieses wildromantische Gebiet.
Aus dem Wald heraus führt uns unsere Tour runter nach Vedice. Wir gehen auf den Dorfteich zu und vorbei an einem kleinen Feuerwehrhaus. Als nächstes nähern wir uns der kleinen Ortschaft Pres, in der es ebenfalls einen Dorfteich gibt.
Unser nächstes Ziel ist Melnice. In der Ortsmitte lesen wir auf einem der Wanderschilder: Hostoun 5,5 km. Wir kommen an einer Nepomukstatue vorbei, dann passieren wir den Dorfsee und weiter geht es durch Felder nach Mircovice. Dort angekommen gehen wir aufwärts zum Ortsende; dann durch Wiesen und Felder Richtung Wald, am Waldrand entlang pilgernd sehen wir in der Ferne bereits Hostoun liegen, unser Etappenziel.

Von Hostouň (CZ) nach Tillyschanz - zum Oberpfälzer Jakobsweg

Für diese erste Etappe in Tschechien treffen wir uns am Grenzübergang Tillyschanz bei Eslarn. Von dort aus bringt uns ein Bus nach Hostoun. Ausgangspunkt der geführten Wanderung ist die dortige Jakobskirche. Kräftig aufwärts über Újezd Sv. Krize (Heiligenkreuz) an Viehweiden entlang geht’s in der sich weitenden Landschaft mit Blick auf die Grenzberge nach Belá nad Radbuzou (Weißensulz). Dort überqueren wir eine alte Steinbrücke mit sechs Heiligenfiguren, eine architektonische Schönheit, die die Reichsgräfin von Metternich im verkleinerten Maßstab der weltbekannten Karlsbrücke in Prag nachbauen ließ. In Smolov (Schmolau) beginnt die längste Steigung Richtung Karlová Hut‘ (Karlbachhütte) zum Rastplatz „Walddorf“, dem höchsten Punkt dieser Jakobswegetappe. Über Eisendorfská Hut‘ (Eisendorfhütte) und den Grenzort Zelezná (Eisendorf) erreichen wir nach gut 20 km Fußmarsch den Grenzübergang Tillyschanz. Der Feldherr Tilly baute die Grenzbefestigung im 17. Jh. aus. Reste der Bodenschanzen sind im angrenzenden Wald noch zu sehen.

Treffpunkt: Parkplatz am Grenzübergang Tillyschanz

Strecke: ca. 20,5 km

Von Eslarn nach Fuchsberg

Treffpunkt dieser Etappe ist die Ortsmitte von Fuchsberg (Gemeinde 92552 Teunz). Von dort bringt uns ein Bus in den Grenzmarkt Eslarn. In Eslarn besuchen wir die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aus dem 17. Jhd. Nach einer kurzen Kirchenführung und Pilgersegen beginnen wir den Fußmarsch. Immer ansteigend führt uns der Weg über Gaisheim zum schön gelegenen Ort Wildstein, wo uns mittags ein Gasthaus gerne bewirtet. Auf dem 736 m hohen Wildensteinfinden sich die Ruinen einer Wehranlage aus dem 11. Jahrhundert. Wir wandern um den Wildenstein herum nach Kühried und über Burkhardsberg zur Jakobskirche bei Fuchsberg, dem Ziel der ersten Etappe.Das Kirchlein wurde im 18. Jh. Errichtet aufgrund eines Gelübdes. Der Stifter Graf Carl Clement von Taufkirchen zu Fuchsberg und seine Gemahlin Eleonora von Taufkirchen-Kreuth baten den Hl. Jakobus, ihren Sohn in den Türkenkriegen zu beschützen. Im nahe gelegenen Fuchsberg besteht nochmals die Möglichkeit zur Einkehr. Treffpunkt: Eslarn Pfarrkirche Strecke: ca. 20 km

Von Teunz nach Willhof

Wir treffen uns in Altendorf, dem Ziel unserer Wanderung. Von dort fahren wir mit dem Bus nach Teunz. Nach einem kurzen Pilgersegen und Kirchenführung in der Pfarrkirche St. Lambert in Teunz. machen wir uns auf den Weg vorbei am Hochwassermarterl mitten in der Murach, das an das verheerende Hochwasser von 1760 erinnert. Der Pilgerweg führt weiter über Voggendorf nach Rottendorf mit einem herrlichen Ausblick über das Murachtal. Dann geht es steil hinauf nach Enzelsberg. Der Jakobsweg führt nun durch das idyllische Katzbachtal an Guteneck vorbei. Im 13. Jahrhundert stand hier eine gotische Burganlage. Später wurde an der Stelle ein Schloss errichtet, das sich im Besitz der Herren von Murach befand. 1822 vernichtete ein Brand die Gebäude und wurde dann nach und nach wieder aufgebaut. Der Weg führt uns weiter bergauf. Der Anstieg wird mit einem herrlichen Blick über das Katzbachtal belohnt. Dann erreichen wir nach wenigen Kilometern die St. Jakobskirche in Willhof, das Ziel der 3. Etappe. Das idyllisch gelegene romanische Kirchlein wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Das Bild im Hochaltar zeigt das Bild des Kirchenpatrons Jakobus.
Zur Einkehr geht es dann ins 2 km entfernt gelegene Altendorf.
Treffpunkt: Altendorf beim Gasthaus Schiesl,  Neunburger Straße 9

Strecke: ca. 20 km

Von Mitterauerbach nach Schwandorf

Wir treffen uns in Schwandorf. Von dort geht es mit dem Bus nach Mitterauerbach. Die sehenswerte Kirche "Unsere Liebe Frau" bildet den Ausgangspunkt der Pilgerwanderung.  Die unterschiedlichen Epochen haben ihre Spuren an und in der Kirche hinterlassen. So finden sich romanische und gotische Teile sowie Altäre aus dem Rokoko. Wir folgen dem Jakobsweg bergauf nach Wundsheim. Dann geht es über Hohenirlach, Rauberweiherhaus und Holzhaus in das Charlottenhofer Weihergebiet, ein Naturschutzgebiet mit einer einzigartigen Fauna und Flora. Endlich liegt Schwandorf mit der Stadtpfarrkirche St. Jakob vor uns, dem Ziel dieser Etappe. Schwandorf wird 1006 erstmals urkundlich erwähnt. Die Pfarrkirche St. Jakob wurde anfangs des 15. Jahrhunderts errichtet. Die Kirche wurde in den Jahrhunderten mehrmals umgebaut und umgestaltet. Mehrere Einkehrmöglichkeiten.

Treffpunkt: Kirche, Mitterauerbach

Strecke: ca. 20 km

Von Schwandorf nach Ensdorf

Die 5. Etappe beginnt an der der Schwandorfer Stadtpfarrkirche St. Jakob. An der Naab treffen wir auf das Kloster Ettmannsdorf. Seit 1861 sind hier die Ordensfrauen von Guten Hirten ansässig. Das Kloster beherbergt heute eine Einrichtung der Kath. Jugendfürsorge. Weiter geht es nach Naabsiegenhofen mit der Kirche St. Salvator, die romanische Ursprünge hat. Nächstes Ziel ist Neukirchen. Von weitem schon ist die Pfarrkirche St. Martin zu sehen. Im 18. Jahrhundert wurde sie auf den Mauern eines mittelalterlichen Vorgängerbaus neu errichtet. Der Jakobsweg verläuft weiter über Scheckenberg, Siegenthan nach Ensdorf. Ziel ist das Kloster mit der Kirche St. Jakob. Die Ursprünge des Klosters liegen im 12. Jahrhundert. Nach der Aufhebung 1554 wurde es 1669 wieder besiedelt.1695 bis 1717 wurden Klostergebäude und Kirche neu errichtet. An der barocken Innenausstattung hat unter anderem auch Egid Quirin Asam mitgewirkt. 1929 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Klostergebäude. Heute sind hier unter anderem ein Jugendbildungshaus und eine Umweltstation untergebracht. Möglichkeit zur Pilgerbrotzeit im Kloster nach Voranmeldung.

Treffpunkt: Schwandorf, St.Jakob

Strecke: ca. 17 km

Von Ensdorf nach Hohenburg

Ausgangspunkt ist die Klosterkirche St. Jakob in Ensdorf. Nach einem steileren Anstieg entlang der Kreuzwegstationen treffen wir auf die Wallfahrtskirche am Eggenberg -Wallfahrtskirche, die St. Dionys und den 14 Nothelfern geweiht ist. Der Weg steigt zunächst an und fällt dann ab ins Taubenbachtal. Bei Spieshof führt der Weg vorbei an der Burgruine Rossstein. Dann geht es aufwärts nach Egelsheim und von dort über Alertshofen hinab ins Lauterachtal zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Stettkirchen.. Nach der Überlieferung geht die Gründung auf ein Gelübde Kaiser Otto II. zurück, der dies 976 nach der Schlacht gegen den Bayerischen Herzog Heinrich den Zänker geleistet hat. Auf einem Pfad oberhalb der Straße erreicht man in kurzer Zeit Hohenburg. Von weitem ist schon die Burgruine hoch über dem Ort zu sehen. Auf der Lauterachbrücke begegnen wir dem Apostel Jakobus, dem dort ein Denkmal in Bronze gesetzt wurde. Direkt am Marktplatz steht die Jakobuskirche leicht erhöht. Der Bau zeigt den Heiligen auf dem Altarbild als Fürbitter für den Ort Hohenburg. Einkehrmöglichkeit in der Hammermühle.

Strecke: ca. 18 km

Von Hohenburg nach Kastl

Ausgangspunkt ist die Hohenburger Pfarrkirche St. Jakob. Der Pilgerweg folgt dem Lauterachtal flussaufwärts an der Grenze zum Truppenübungsplatz Hohenburg entlang. Nach wenigen Kilometern erreichen wir Allersburg. Über dem Dorf thront die Wehrkirche St. Michael, deren Geschichte bis ins 9. Jhd. zurück reicht. Wir folgend der Jakobsmuschel dem Lauterachtal hinauf bis nach Ransbach. Die Ortschaft wurde 2007 beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Der Weg führt dann weiter nach Kastl mit der sehenswerten Klosterburg. Die Burganlage bestand bereits im 10. Jh. Die Gründung des Benediktinischen Reformklosters erfolgte 1098. Die ehemalige Kloster- und heutige Pfarrkirche St. Peter gilt als eine der kunsthistorischen bedeutsamsten Kirche der Oberpfalz und als Meisterwerk der oberpfälzer Romanik. In der Kirche befinden sich viele Grablegen, unter anderem ist dort die Tochter des Kaisers Ludwig des Bayern bestattet, die in Kastl im Alter von 3 Jahren verstarb. In der Vorhalle befindet sich außerdem die Grablege des legendären Feldhauptmannes Seyfried von Schweppermann. In Kastl laden mehrere Gaststätten zur Einkehr ein.

Treffpunkt: Hohenburg, St. Jakob

Strecke: ca. 13.5 km

Von Kastl nach Sindlbach

Ausgehend vom inzwischen stillgelegten Bahnhof in Kastl führt der Jakobusweg zuerst hügelaufwärts die erste Strecke auf dem alten Pilgerpfad zur Wallfahrtskirche auf dem Habsberg. Vorbei an einer alten Grottenkapelle lädt die abwechslungsreiche Strecke immer wieder zu herrlichen Ausblicken ein.
Nach Nattershofen verläuft der Weg im Wald hinauf zum Dietrichstein, wo einst der Bergfried der Schweppermannsburg stand. Eine kleine Waldkapelle lädt zur Rast ein. Aus dem Wald kommend grüßt bereits Trautmannshofen. Die Ursprünge der Kirche sind schon 1382 datiert. Berühmt wurde sie jedoch als Wallfahrtskirche während der Hussiteneinfälle zu Beginn des 15. Jhd. (1432). Ab 1686 gestaltete die berühmte Baumeisterfamilie Dientzenhofer (Leonhard, Georg und Wolfgang) den Prachtbau. Nach einem schnurgeraden Feldweg führt der Jakobusweg mit einigen Kurven und Abzweigungen durch den Gravenbucher Forst. Vorbei an zwei interessanten Bildstöcken, dem schwarzen und dem roten Marterl, verfestigt sich der Wanderweg zur Straße, vorbei an Oberried und am Sindelbach entlang über Langenthal – der Name ist Programm – bis nach Sindlbach. Bereits 1128 erstmals erwähnt lädt der goldschimmernde Laurentiusbrunnen neben der Kirche zum Verweilen ein. Die Jakobuskirche, die Rundbogenfenster der Ostwand stammen noch aus dem 13. Jhd., erhielt ihre jetzige Form 1890.
Strecke: 20 km

Von Sindlbach nach Feucht

Die Etappe beginnt an der Kreuzigungsgruppe
am Pendlerparkplatz der Autobahn. Zuerst geht es bergauf und bergab am Waldrand. Gnadenberg, dessen Tore man passiert, beeindruckt durch die Ruinen des 1426 gegründeten Birgittenklosters, des ersten in Bayern. Birgitta von Schweden (1303 – 1373) hat mit ihrem Mann ebenfalls eine Jakobswallfahrt unternommen. Der ehemalige Monumentalbau hatte, im Gegensatz zur üblichen Bauweise, seinen Altar im Westen und war das Zentrum für ein Doppelkloster. Nachdem er bereits im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, gehören die Ruinen heute dem bayerischen Staat. Nach der Unterquerung der Autobahn verläuft der Weg fast eben nach Rasch. Die evang.-luth. Pfarrkirche St. Michael thront erhöht über der Schwarzach. An Prackenfels vorbei erreicht man nach einem kurzen, wildromantischen Aufstieg die Burg Grünsberg, dessen Vorgängerbau in das 12. Jhd. reicht. Kurz danach lädt die kaskadenförmige Quellfassung der Sophienquelle zu einer Rast im Wald ein. Nach Wallersberg und Altentann mit der interessanten evang.-luth. Kirche St.Veit (ehemals St. Nikolaus) führt der Weg im Wald erst auf breiter Straße, dann auf einem romantischen schmalen Pfad bis kurz vor Rummelsberg. Vor gut 100 Jahren entstand hier eine Diakonieanstalt, in der man sich heute um Jugendliche, Alte und Kranke kümmert. Abwechslungsreich gestaltet sich die Strecke bis Feucht, das seinen Namen von der Fichte hat und bereits im 14. Jhd. ein wohlhabender Markt war. Ziel ist die auf dem Marktplatz stehende evang.-luth. Kirche St. Jakob, deren Wurzeln in das 12 Jhd. reichen.

Pilgerbegleiter/innen

Angebot für Gruppen

Wollen Sie mit Ihrer Gruppe bzw. Ihrem Verband auf dem Oberpfälzer Jakobsweg zwischen Hostoun (CZ) und Kastl  pilgern?

Die KEB vermittelt ausgebildete Pilgerbegleiter/innen, die Gruppen auf dem Oberpfälzer Jakobsweg führen. Sie gestalten spirituelle Impulse, übernehmen Füh­rungen, und unterstützen Sie bei der Organisation.

Die Pilgerwanderungen werden natürlich Ihren indivi­duellen Bedürfnissen angepasst. Sie können die Länge (zwischen 5 und 20 km), Dauer (Halbtages-, Tages- oder mehrtägige Wanderung) und den thema­tischen Schwerpunkt frei wählen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der KEB Ge­schäftstelle, Tel. 09431/2268, www.keb-schwan­dorf.de

Zum berühmten Jakobsweg in Spanien führen Wege aus ganz Europa. Viele Jakobskirchen erinnern noch heute an die geistliche und künstlerische Ausstrah­lung des Wallfahrtsortes Santiago de Compostela im Westen Spaniens. Die geführten Wanderungen auf dem Oberpfälzer Jakobsweg möchten Ihnen den alten christlichen Gedanken des Pilgerns näher brin­gen. So werden neben ausgewählten Führungen, auch immer wieder spirituelle Impulse im Mittelpunkt stehen.

Die aktuellen Angebote finden Sie hier.

Ein ausführlicher Flyer kann bei der KEB angefordert werden.